Nach der Fußballeuropameisterschaft in Frankreich fand in Baden-Württemberg die U19-Europameisterschaft statt. Deutschland, Italien, Portugal, Österreich, Frankreich, England, Niederlande und Kroatien spielten vom 11.07. bis 24.07. unter dem Motto „Aufgehende Sterne“ den
Nachwuchseuropameister aus. Nach der Gruppenphase wurden Donnerstag, den 21.07.2016, im Carl-Benz-Stadion in Mannheim die Halbfinalbegegnungen ausgetragen. Im ersten Halbfinale standen sich England und Italien, im zweiten Halbfinale Frankreich und Portugal gegenüber. Ein besonderes Erlebnis zum Schuljahresende hatten dabei 14 Erstklässler. Sie durften in der zweiten Halbfinalbegegnung als Einlaufkinder mit den Portugiesen und dem Schiedsrichtergespann einlaufen.

Einlauf U19

 

Ungläubig schauten Schulkinder der Heinz-Barth-Schule mit verschlafenen Augen am vergangenen Freitag auf den Schulhof. War alles nur ein Traum? Stand hier bis gestern Abend nicht das Zirkuszelt? Hatten sie nicht eine Woche Zirkus erlebt? Waren sie nicht sogar als Zirkuskünstler aufgetreten und zu „Stars der Manege“ geworden?
Ja, natürlich! Es war genauso. Nachdem am letzten Samstag der Projektzirkus Hein mit vielen, vielen Helfern aus der Elternschaft sein Zelt auf dem Schulhof aufgeschlagen hatte, ging es am Montag endlich los. In zwei Gruppen eingeteilt studierten jeweils ca. 100 Kinder bei staatlich geprüften Artisten die unterschiedlichsten Zirkusnummern ein: Hier wurden Ziegen und Tauben dressiert, Zaubertricks geübt, Clown-Sketche wieder und wieder so trainiert, dass sie wirklich lustig sind (hat auch funktioniert), Seiltanzchoreographien so oft wiederholt, bis jeder Schritt saß. Die Fakire liefen so oft über das Nagelbrett und über Glasscherbenteppich, bis ihnen die scharfen Spitzen und Kanten nichts mehr ausmachten; die Schlangentänzerinnen überwanden ihre Scheu und bändigten den Riesenpython “Willi“, mit dem sie schließlich auftreten wollten.

Dieses Kinderlied, die Biene Maja oder möglicherweise noch ein schmerzhafter Stich waren für die meisten Kinder der 2. und 4. Klassen der Heinz-Barth-Schule die bisher wohl einzigen Begegnungen mit Bienen.
Doch am 24. Juni 2016 erweiterte sich der Horizont um das Thema Bienen enorm. Wie entsteht eine Bienenwabe? Worin besteht der Unterschied zwischen männlichen und weiblichen Bienen? Welche Biene hat welche Aufgaben? Was muss ein Imker anziehen oder tun, damit er nicht gestochen wird? Und ganz wichtig: Wie wird der leckere Honig gewonnen?

Fragen über Fragen, die uns Herr Schucker, Vater zweier Kinder an unserer Schule und Imker hier an unserem Ort, sehr umfangreich beantworten konnte. Herr Schucker führte uns auch zu seinen Bienen und berichtete über seine „Völker“. Besonders interessant war auch der Smoker, um die Bienen zu beruhigen.
Die Familie Schucker hatte darüber hinaus für alle Kinder Getränke, Kuchen und natürlich Honig vorbereitet. Dafür bedanken wir uns sehr herzlich. Nach dieser Stärkung, ohne Bienenstiche und mit vielen neuen Eindrücken und Erfahrungen machten sich die Klassen wieder auf zur Schule.

Violino Piepmatz hat sie wieder, die schönen Töne, die verloren gegangen waren.
In vielen Ländern suchte man nach den acht Klangplatten für Violinos Xylophon und den schönen Tönen, die verloren gegangen waren. Schließlich war das Xylophon komplett und es klang wieder bezaubernd schön. Das Musiktheater „Violino Piepmatz“, in dem auch viele Schülerinnen und Schüler der Heinz-Barth-Schule auftraten, wurde vom Gesangverein „Harmonie“ Palmbach während seines Sommerfestes am Sonntag, den 03.07.2016, uraufgeführt.

Zur Unterstützung der „Piepmätze“, der „Young Generation“, der „Blockflöten-Spatzen“ und des Stammchors des Vereins wirkte das Schulorchester der Heinz-Barth-Schule ebenfalls mit. Dabei leiteten Musikerinnen und Musiker des Orchesters dirigiert von ihrem Musiklehrer Herrn Hoffmann nach pfiffigem Auftakt („Surfin´ USA“) gekonnt jeweils zur nächsten Szene über.

Bereits in der Vorbereitung zu diesem Auftritt zeigte sich, dass ein solches Engagement kein Selbstläufer ist. Bis zur Generalprobe am Samstag wurden viele Extraübungsstunden abgehalten. Schließlich müssen Kinder aus dem Jugendorchester des IMV und Kinder ohne Orchestererfahrung im Schulorchester zusammengeführt werden.

Das ist am Sonntag wunderbar gelungen! Talent, Übung und Motivation haben zu einem tadellosen Auftritt geführt. Weiter so!

Es muss gegen 11.23 Uhr gewesen sein, als sich mit einem lauten Zischen die Konfettikanone entlud und der gelb-rot-gelbe Konfetti-Regen über den glücklichen Siegern herabrieselte. Was war geschehen?

Frohgemut machten sich ca. 100 Zweit- und Drittklässler am Morgen des 09. Juni auf den Weg, um –wie auch 2200 Schülerinnen und Schüler aus 38 anderen Schulen – am Schulfußballaktionstag in der Sportschule Schöneck auf dem Turmberg teilzunehmen. Der Wettergott hatte ein Einsehen. Pünktlich zum Veranstaltungsbeginn zeigte sich die Sonne. Für den Aktionstag, der unter dem Motto „Euro 2016“ stand, waren zig
Stationen aufgebaut, die von über 100 Ehrenamtlichen betreut wurden. Hier konnten die Kinder ihre fußballerischen Fähigkeiten ausprobieren, sich mit anderen messen oder die Darbietungen auf der Showbühne bestaunen. Highlight neben den unzähligen Bewegungsangeboten war der Kreativwettbewerb, bei dem in diesem Jahr die Aufgabe war, einen Pokal zu gestalten. Wer von der fachkundigen Jury, die die Beiträge bewertete, für das Podest ausgewählt wurde, dem winkten tolle Preise.

In einer Gemeinschaftsarbeit entsteht an der Heinz-Barth-Schule der Bücherwurm „Heinzi“. Am Mittwoch, den 11.05.2016, filzten Schülerinnen und Schüler aller Klassen unter Anleitung einer engagierten Mutter den Bücherwurm Heinzi.
Heinzi, unser neues Schulmaskottchen, lebt von nun an in unserer Schülerbücherei. Einige Kinder der Klasse 2B schrieben dazu:

Begeistert waren die jungen Musikerinnen und Musiker des Schulorchesters der Heinz-Barth-Schule, als sie am 17. Juni die Badische Staatskapelle besuchten. Frau Zinsstag, selbst Musikerin und Theaterpädagogin am Staatstheater in Karlsruhe, nahm die Kinder und deren Betreuerinnen im Badischen Staatstheater Karlsruhe in Empfang. Sie führte die Jungmusiker durch das Theater und verschaffte durch Einblicke hinter die Bühne einen ganz neuen Eindruck davon. Um 11 Uhr war es soweit. Die Profis begannen mit ihrer Probe, einem „wahnsinnigen“ Schlagzeug- und Percussionsolo, das dem Solisten Martin Grubinger alles abverlangte. Es ist schon interessant, wie Generalmusikdirektor Justin Brown seine Musikerinnen und Musiker anleitet. Eine Stunde, die sich wirklich lohnte. Im Anschluss durften sich die Kinder mit einem leckeren Eis etwas abkühlen. Ein Vormittag voller Genuss…!

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