Am Freitag, den 22.06.2018 um 18 Uhr, wird das Kindermusical „Die Juwelen der Zeit“ in der Sporthalle Grünwettersbach aufgeführt. Hierzu haben Frau Plate (IMV) und Frau Raviol (Harmonie) zusammen mit der Schule in den vergangenen Monaten viel Zeit und Energie aufgewendet, damit das Musikstück ein Erfolg wird. In etlichen Proben der beiden Vereine und der Schule wurde die Generalprobe am Freitagmorgen vorbereitet, wo dem Musical der letzte Schliff gegeben wird. Am Abend folgt die Aufführung!

Am Donnerstag, den 14.06.2018, begaben sich ca. 100 Schülerinnen und Schüler mit Ihren Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern in die Sportschule Schöneck, um am 12. Schulfußballaktionstag des Badischen Fußballverbandes teilzunehmen. Während sich die Drittklässler mit dem Bus und auf Schusters Rappen zum Turmberg begaben, fuhren die Viertklässler auf ihren Drahteseln am neuen Golfplatz vorbei über den Thomashof zur Sportschule Schöneck.

Dort angekommen, versammelten sich die Kinder bei der Schulfahne, die unseren Platz gut sichtbar markierte. Für Pausen und als Treffpunkt konnte diese Stelle von allen immer gut erreicht werden. Man muss sich vorstellen, dass auch in diesem Jahr ca. 2300 Kinder samt ihren Betreuern auf den Turmberg pilgerten und am Schulfußballaktionstag teilnahmen.

Bei herrlichem Wetter stand ein breites Angebot von Ballspielstationen, die sich natürlich an der Sportart Fußball orientierten, für die Schülerinnen und Schüler bereit. Alexandra Grein vom Badischen Fußballverband, die den Aktionstag jedes Jahr organisiert, hatte aber auch an die Kinder gedacht, die nicht ganz so fußballbegeistert sind. Wer nicht ganz so aktiv war, konnte sich auch an der Bühne mit vielfältigem Showprogramm unterhalten lassen. So war für alle etwas dabei.

Der Vormittag ging schnell vorüber. Am Ende versammelten sich alle wieder am Treffpunkt, um die Heimreise anzutreten. Während die Drittklässler es diesmal etwas einfacher hatten (es ging bergab zur Bushaltestelle), mussten die Viertklässler mit ihren Rädern zunächst vom Turmberg aus die Höhe der Thomashöfe erklimmen. Alle haben es geschafft! Dass eine Radtour durchaus anstrengend sein kann und eine Fahrradpanne zu solch einem Ausflug gehören kann, haben die Kinder auch erfahren.

Insgesamt war es wieder einmal eine gelungene Veranstaltung, zu der wir nächstes Jahr gerne wiederkommen.

Seit ca. 3 Jahren lässt sich das Kollegium durch zwei Fachberater des Regierungspräsidiums Karlsruhe, Frau Stoppe und Herr Dr. Illian, zu verschiedenen Sachverhalten begleiten. Neben Klausurtagungen am Wochenende sind auch Nachmittagstermine geplant. Am Mittwoch, den 13.06.2018, bildeten uns Frau Stoppe und Herr Dr. Illian um die Entwicklung eines Fahrplans in die Zukunft, der letzten Endes Ihren Kinder zugutekommen soll. Das ein derartiger Fahrplan in die Zukunft nicht an einem Nachmittag entwickelt werden kann und dann immer weiterentwickelt werden muss, liegt auf der Hand. Daher wird es auch im nächsten Schuljahr eine Reihe von Terminen geben, die diesem Ziel dienen.

Die Kurzwoche nach dem Maifeiertag gestaltete sich für die Schülerinnen und Schüler der Heinz- Barth-Schule besonders. Für drei Tage wurde der Stundenplan bei Seite geschoben und Projekttage zum Thema „Kräfte und ihre Wirkungen“ in jahrgangsgemischten Gruppen durchgeführt. Dass manch ein Kind sich mit dem Thema bereits auseinandergesetzt hat und seine Kräfte ausprobiert ist das eine, das Thema aus verschiedenen naturwissenschaftlich-technischen Blickwinkeln zu untersuchen, das andere.

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Bevor es tatsächlich in die Projekttage ging, war jedoch einiges vorzubereiten: Bereits im Dezember und Februar bildete sich das Lehrerkollegium in zwei Veranstaltungen fort. Frau Ehlermann vom KIT (Fortbildungszentrum für Technik und Umwelt und Schülerlabore) führte in das Thema Naturwissenschaftliches Arbeiten im Sachunterricht“ im Allgemeinen ein um dann den Bogen zu „Kräfte und ihre Wirkungen“ zu spannen. Das Lehrerkollegium hat sich darauf für die Projekttage zwölf Themen überlegt, unter anderen die Luftdruck-Rakete, Zylinder mit Unwucht, verschieden Mobile, das Karussell der Wackeldackel, das Gummibärchen-Katapult, das Auto mit Gummiantriebswelle, aus denen die Kinder drei Angebote wählen konnten.

Initiiert vor vielen Jahren von dem Geologen Jörg Schneider kümmert sich das „Werkbüro Boden“ aus dem württembergischen Beuren mit dem Projekt „Farben der Erde“ mit großer Hingabe um das Thema „Boden“, verknüpft es nicht nur Wissenschaft und Kunst, sondern bildet und erzieht zu einem nachhaltigen Umgang mit der Natur und der Umwelt. Ein solches Projekt führen folgerichtig dann auch ein Naturwissenschaftler und eine Künstlerin durch. Ausgangspunkt des Projektes ist der Boden, auf dem wir stehen. Es handelt sich nicht nur um verschiedenartige aufeinander lagernde Schichten, sondern auch um Lebensräume, Wasserspeicher, Werkstoffe usw. 

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Gespannt, was der Ausflug am 12.04.2018 nach Baden-Baden bringen würde, trafen sich die 25 Kinder der 4a bereits um sieben Uhr in der Aula der Heinz-Barth-Schule. Kurzfristig hatte sich die Gelegenheit ergeben, das dortige Toccarion zu besuchen. Den Transfer zum Festspielhaus Baden-Baden, in dem sich die Räume des Toccarions befinden, übernahmen spontan fünf Eltern.
Pünktlich um 8 Uhr empfing Nordrun Münchgesang-Altinger, studierte Musikerin und selbst in Wettersbach wohnhaft, die Viertklässler in dem altehrwürdigen Gebäude. Noch schnell die ABS-Socken übergestreift, damit der Besuch am Gebäude keine Spuren hinterlässt, und los ging es.

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Am 25. April zierten zahlreiche Reisetaschen und Trolleys den Musiksaal der Heinz-Barth-Schule. Grund hierfür war der bevorstehende Schullandheimaufenthalt der Viertklässler. Nach reichlichen Verabschiedungen stiegen 21 Mädchen und 20 Jungen gespannt und gut gelaunt in den Reisebus. Das Fahrziel war die nicht unbekannte, aber nur über enge Wege zu erreichende „Aschenhütte“ zwischen Unterem und Oberen Gaistal, die wir Dank unseres geschickten Busfahrers Andreas um 10.15 Uhr erreichten.Nach dem Entladen des Busses verteilten Frau Schweppe und Herr Hoffmann ihre Kinder auf die Zimmer der Jugendherberge. Frau Asselborn, die als Begleitperson mitfuhr, war hierbei eine große Hilfe. Fleißig bezogen wir nun unsere Betten. Schon dabei entwickelten manche einen Bärenhunger auf das Mittagessen. Dieses bewies sich wie alle Speisen über die gesamte Aufenthaltsdauer als sehr delikat. Voller Tatendrang ging es anschließend an das Nachmittagsprogramm. Robert Falkenberg, Leiter der Faunus Wildnisschule, begrüßte uns und bereitete uns auf die folgenden beiden Tage vor. Die Spannung stieg mit jeder Aktion, die Robert und sein Mitarbeiter Jürgen vorstellten. 

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Nach Einteilung der Kinder in zwei Gruppen ging es endlich in den Wald. Das Thema Feuer loderte an diesem Mittag um uns herum.
Zu Beginn sammelten wir uns bei einer Lichtung, machten es uns bequem und wurden sehr ruhig, wie wir es im Unterricht nicht immer schaffen. Unsere Gruppen nahmen unheimlich viele interessante Geräusche wahr. Viele meinten, dass das besonders entspannend sei. „Jetzt brauchen wir Zunder, um später das Lagerfeuer entfachen zu können“, flüsterte Jürgen in die Runde. Alle suchten gewissenhaft nach leicht brennbaren Stoffen. Blätter, dünne Äste, getrocknetes Gras und Tannenzapfen wurden zusammengetragen. Birkenrinde jedoch ist der beste Zunder und brennt ziemlich schnell und intensiv. Den
Zunder gut in den Rucksäcken verstaut zogen wir weiter, um Brennholz zu sammeln. Dies schleppten wir zur Feuerstelle bei der Aschenhütte und machten mit dem gesammelten Anfeuermaterial kleine Flammen, die sich prächtig entwickelten. Das Brennholz darauf gelegt und schon war das Lagerfeuer auch aus der Ferne zu bewundern.

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