Naja, ein bisschen wärmer hätte es beim Wintersporttag am vergangenen Mittwoch schon sein können, als sich ca. 220 Schülerinnen und Schüler samt dem Lehrerkollegium und etlichen Eltern in fünf Reisebussen Richtung Ruhestein in den Hochlagen des Nordschwarzwalds auf den Weg machten. Dort
erwartete uns wie vor zwei Jahren eine Winterlandschaft unter blauem Himmel und strahlendem Sonnenschein. Ideale Bedingungen also, um auf dem Rodelhang am Ruhestein Schlitten zu fahren.Nun muss man so einen Wintersporttag gut vorbereiten, damit es auch was wird. Allerdings kann bei der derzeitigen Wetterlage so eine Veranstaltung nicht langfristig geplant werden. Es braucht dazu eine stabile, überschaubare Winterwetterprognose. Und dann benötigen wir ein Busunternehmen, das fünf Busse entsprechend kurzfristig zur Verfügung stellen kann, denn immerhin müssen fast 250 Personen transportiert werden. Vor allem braucht es aber ein dynamisches Lehrerkollegium und einen flexiblen Förderverein, die bereit sind, eine so kurzfristig geplante Großveranstaltung mitzutragen. Große Klasse!

 

Während am frühen Mittwochmorgen die Klassenlehrerinnen ihre Kinder durchzählten und sich alle in die Busse begaben, belud das Vorauskommando den Anhänger mit den notwendigen Dingen. Es ist schon erstaunlich, was man für einen Wintersporttag so alles zu benötigen glaubt. Kleine Randnotiz: Die
beiden Schüler, die die Kartons mit den Einmal-Kühl-Akkus einladen wollten, haben wir wieder weggeschickt. Es war ja kalt genug. Fast pünktlich um 08.00 Uhr rollten wir gen Ruhestein los. Nach reibungsloser Fahrt war das Vorauskommando gerade dabei, allerlei Rodelgefährte, Töpfe, Verpflegung und andere für diesen Tag wichtige Utensilien zu entladen, da kamen die Schülerinnen und Schüler bereits um die Ecke. Lange hatten sie auf der Anreise warten müssen, bis der erste Schnee zu sehen war. Umso mehr freuten sich die Kinder, als mit zunehmender Berghöhe auch die Schneedecke wuchs. Am Ruhestein selbst lagen ca. 30 - 40 cm Schnee. Doch Achtung, die gut präparierte Piste versprach nicht nur ausgiebigen Rodelspaß, sondern auch hohe Geschwindigkeiten.Auf der durch rote Hütchen gut markierten Piste war schnell klar, wo man laufen muss und fahren darf – und wem an diesem Tag der Berg gehört. Weniger schnell klar war manchem, dass der Schlitten zwar von alleine talwärts fährt, aber eben nicht von alleine bremst. Hier hatten Lehrer
und Betreuer alle Hände voll zu tun, die gedachte Ordnung beizubehalten und den Überblick zu bewahren. Derweil bereiteten andere Helfer - unter ihnen auch ein von der Aktion begeisterter Ortschaftsrat - heiße Würste und Tee, damit die Kinder zwischendurch zu einer wärmenden Erfrischung kamen.
War das ein Spaß! Immer wieder zogen die Kinder Ihre Bobs und Schlitten den Berg hinauf, um kurz darauf die 300m lange Rodelstrecke hinabzusausen. Viel zu früh ging die Zeit am Ruhestein zu Ende, aber bekanntlich soll man dann aufhören, wenn es am schönsten ist!

 Wintersport2018

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