eine Schule, die immer geschlossen ist…
Naja, schließen dürfen und wollen wir die Schule ja schon alleine deshalb nicht, wenn selbst freitagnachmittags derart viel Betrieb im Schulgebäude herrscht, wie es am 24.11. bei der diesjährigen Adventswerkstatt der Fall war. Der Andrang war wieder einmal riesig, dient die Adventswerkstatt doch dazu, verschiedene adventliche Dekorationsmittel für zu Hause herzustellen.

Adventswerkstatt 2017

Wir waren gut vorbereitet. Schule, Förderverein und Elternschaft hatten sich mächtig ins Zeug gelegt, um ein ansprechendes Programm und für müde Bastler die passende Stärkung und Getränke anzubieten. Herzlichen Dank allen, die diesen Nachmittag ermöglicht haben. Das war wieder einmal echt stark.
Traditionell begann die Veranstaltung mit einem adventlichen Lied („Ich wünsche mir zum heiligen Christ“ von R. Zuckowski), mit dem die Schülerschaft den Nachmittag eröffnete, bevor es nach der kurzen Begrüßung durch den Schulleiter, Herrn Albrecht, losging.

Wie in den vergangenen Jahren hatte sich das Lehrerkollegium tolle Bastelangebote überlegt, die Kinder wie Eltern wahrnehmen konnten: Himmlische Zuckeräpfel und Marshmallow-Schneemänner, Drahtsterne, Fimo-Anhänger, Tannenbäume, Kleiderbügelsterne, Sterne aus Ästen, Kork-Engel, Scherenschnittsterne, Weihnachtsbäume. Es war also für jeden etwas dabei, auch wenn hier und da das großzügig bereitgestellte Bastelmaterial einmal zur Neige ging. Um der großen Bastelgemeinde Herr zu werden, hatte die Schule das Angebot der Ergänzenden Betreuung gerne angenommen, die Bastelwerkstatt personell zu unterstützen. Diese Rechnung ging auf.
Leider machte uns plötzlich aufkommender Regen am Ende des Nachmittags einen Strich durch eine andere Rechnung: Zum Abschluss hatte Frau Ochs mit ihren Erstklässlern und Viertklässlern eine Adventsbesinnung vorbereitet. Wegen des Regens mussten wir von der Ellipse unter den überdachten Teil des Schulhofes umziehen.
Die Kinder stellten hier in einem Anspiel die Idee des Adventskranzes von Johann Hinrich Wichern dar, der vor über 100 Jahren Kindern eines Waisenhauses mit Kerzen auf einem Holzrad das näherkommende Weihnachtsfest veranschaulichte und damit den Grundstein der Tradition für unsere heutigen Adventskränze gelegt hat.
Übrigens war dieses adventliche Anspiel nicht nur für die Adventswerkstatt gedacht. Es bildete den Auftakt für eine regelmäßige Adventsbesinnung in der Schule bis zu den Weihnachtsferien, bei der die Schülerinnen und Schüler kurz innehalten, für diese Zeit die steigende Weihnachtsanspannung ablegen und auf andere Gedanken gebracht werden (sollen).

 

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